Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 7.7.2016

kleiner Brexit-Dämpfer

Das Brexit-Referendum wird der deutschen Wirtschaft in diesem und im nächsten Jahr wahrscheinlich nur einen kleinen Dämpfer versetzen - das erwartet das ifo Institut. Demnach wird das deutsche Wachstum 2016 um rund 0,1 Prozentpunkte niedriger ausfallen und 2017 um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte. Diese Wirkungen ergeben sich durch schwächere Exporte und Investitionen. „Das ist ein eher geringer Effekt. Er würde den Aufschwung, in dem sich die deutsche Wirtschaft seit nunmehr drei Jahren befindet, nicht gefährden“, sagte am Mittwoch (6.7.) Timo Wollmershäuser, kommis­sa­rischer Leiter des ifo Zentrums für Konjunkturforschung und Befragungen.

„Wir rechnen mit einer konjunkturellen Abschwächung in Großbritannien, einer Ab­wer­tung des britischen Pfunds sowie einer vorübergehenden Phase erhöhter Unsicherheit. Das wird die deutschen Exporte und die deutschen Investitionen kurzfristig aber nur geringfügig beeinträchtigen.“

Wollmershäuser wandte sich gegen Katastrophenszenarien, fügte allerdings ein­schrän­kend hinzu: „Konjunkturforscher sollten vorsichtig sein mit allzu schnellen Revisionen ihrer Prognosen. Wir haben keinerlei historische Erfahrung mit einem Austritt aus der Europäischen Union. Selbst wenn alle zukünftigen wirtschaftlichen Beziehungen zwi­schen Großbritannien und der EU geklärt wären, fiele es dem Konjunkturforscher schwer, Vorhersagen aus den heute gängigen empirischen Modellen abzuleiten.“

In den ifo-Berechnungen wurden längerfristig denkbare Auswirkungen noch nicht berücksichtigt: „Andere Faktoren, wie zum Beispiel eine mögliche Verlagerung des Finanzplatzes London, eine restriktivere Zuwanderungspolitik der Briten, veränderte Kapitalströme oder erhöhte Transaktionskosten im internationalen Handel durch eine Rückabwicklung des gemeinsamen Binnenmarktes, lassen sich quantitativ nur sehr schwer abschätzen, insbesondere, weil die dafür notwendigen politischen Ent­schei­dungen noch nicht einmal getroffen sind“, sagte Wollmershäuser.

Baulinks-Beiträge vom 7.7.2016

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Bauteilverbindungen erfolgen beim traditionellen Betonfertigteilbau über einen nassen Betonverguss. Dabei sind Abbindezeiten einzuhalten und eine Demontage kommt einem Abbruch gleich - anders beim Plug & Play-Sys­tem Powercon von H-Bau. weiter lesen

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